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Releases
PTYL
Glam Industrial
PTYL (hebräisch: Sicherung / Verschmelzung / Brennender Docht / Zündschnur) beschreibt auf seiner ersten Veröffentlichung eine verstöhrende Lebensgeschichte in 13 Akten. Die radikale Offenheit seines Seelenstriptease zwischen rücksichtslosem Fetischwahn, verzehrenden Gewissensbissen und einer immanenten Todesangst, gewährt tiefe Einblicke in das schizophrene Leben im israelischen Molloch Tel Avi: Religiöse Doktrin, westliche Dekadenz und die täglichen Angst des Bombenterrors treffen in kompromissloser Wucht in PTYLs persönlicher Hölle aufeinander. Nicht von ungefähr stammt dieses kompromissloses Werk aus dem heiligen Land und eröffnet den Blick in PTYLs infernalischen und selbstverzehrenden Klangkosmos, der sich musikalisch zwischen dem Glam eines David Bowies, atemberaubenden Elektro und Industrialathmosphären, und dem B-Movie Feeling der Lowfi Generation bewegt. Das verstöhrende Werk hat reinigenden Charakter, denn wer sich erst einmal dem Klang und Gedanken-Kosmos des PTYL geöffnet hat, findet mannigfaltige Verbindungen in die eigene Vorhölle und vielleicht einen Hinterausgang. PTYL jedenfalls hat die Flucht nach vorne gewagt, Israel verlassen und nach Europa übergesiedelt um seine so wenig komfortable Vision der Hölle auch auf der Bühne präsentieren zu können. Neben den 13 aufwühlenden Tracks (Anspieltips: Dragon, Infernal Citizen) enthält die CD auch einen interaktiven CDRom Teil mit einem Videoclip und PTYLs persönlicher Dokumentation zu Hell Sounds.
Releases
Spasm (1998) Demo
Reptyl (1999) Demo
Triptyl (2004) Demo
Hell Sounds 2005
"V" / Loki 2010
Downloads
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