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Releases
Metallspürhunde
Zarter Harter Elektrometal
Elektrometal mit deutschen Texten - intelligent, tanzbar, hart und manchmal zart
>>> Anatomie >>>
Elektrometal bildet das Gerippe der Hunde, brachialer Industrial ist das Fleisch am Knochen, EBM jagt durch die Blutbahn. Im Herz pocht diese unüberhörbare Liebe zu 80er Wave und Synthie-Pop. Was durch die Prozessoren geschleust wird, wechselt zwischen ausladenden Melodien und tief in den Eingeweiden wühlenden Bässen, durchzogen von ausgeklügelten Effekten - dazu verzerrte Gitarrenriffs und pumpende Beats: Der Bastard gibt sich verspielt und zutraulich, um im nächsten Moment wütend zuzubeissen. Der Gesang ist monoton, trocken, bellend. Die Texte benennen Missstände, bohren in schwelenden Brandherden, entlarven Verführer wie Verführte. Ihre Tiefe und Stärke erhalten die Worte dabei durch den intelligenten metaphorischen Sprachgebrauch - der Poesie der Kämpfer. Das Deutsch verleiht die nötige Härte.
>>> Evolution >>>
Die Geschichte der Metallspürhunde geht zurück bis in die Achtzigerjahre. Damals begann Michel Frasse (vocals, music, lyrics) mit einem Atari-Computer die Möglichkeiten der elektronischen Musik auszuloten. Später kamen Gleichgesinnte dazu, man zog sich in den Keller zurück, baute ein Studio auf. Über Jahre führten sie jenseits des Tageslichts ein eremitisches Dasein als Soundtüftler. Mit dem Release ihres 99er Debüts "Metallspürhunde" (der Name bezieht sich auf die Minensuchhunde im Vietnamkrieg) stellte sich die Band erstmals öffentlicher Kritik - und die fiel ausnahmslos positiv aus. In der Folge enterte man die Clubbühnen in Deutschland und in der Schweiz und produzierte 2001 mit "Preview2" ein weiteres Album. Daraus resultierten wiederum Beiträge auf Samplern. Und schliesslich klappte es auch mit den Festivals: In Deutschland und Rumänien konnten die Hunde zusammen mit Grössen wie Covenant, Das Ich oder Apoptygma Berzerk auftreten. Mit dem Ende 2003 erschienen "Blut & Spiele" verfolgt die Band weiterhin den Ende der Neunzigerjahre eingeschlagenen Weg, macht dabei aber einen grossen Schritt vorwärts. In der bisher ehrgeizigsten und aufwändigsten Produktion sind die Vorbilder nurmehr Randnotizen. Die vier Schweizer haben ihren Stil gefunden und gefestigt, aber nicht zementiert, denn gegenüber anderen musikalischen Einflüssen geben sie sich nach wie vor offen.
>>> Epilog >>>
Nach verschiedenen Musikerwechseln in der Vergangenheit hat sich das Bandgefüge mittlerweile zu einer festen Einheit verdichtet. Mit Michel Frasse, Patrick Sayer (guitars, music), Marion Altwegg (keyboards, lyrics) und Thomas Baumgartner (keyboards, music) präsentieren sich die Metallspürhunde in einer Traumbesetzung. Ende 2004 unterschreibt die Band bei Danse Macabre und macht damit einen weiteren Schritt Richtung Durchbruch.
Releases
Metallspürhunde (1999)
Blut und Spiele (2005)
Amokmensch (2006)
Was hat dich bloss so ruiniert (2007)
Die Letzte Grosse Fahrt (2009)
Böse Wetter(2009)
Moloch(2011)
Downloads
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